Beschreibung
Nach dem Scheitern des Neoliberalismus gilt der "Rheinische Kapitalismus" wieder als Modell für die Wirtschaftsordnung der Gegenwart und Zukunft. Schon vor über 100 Jahren gab er tragfähige Antworten auf den fortschreitenden Globalisierungsprozess. Namhafte Historiker, darunter Jürgen Kocka, Volker Berghahn und Thomas Welskopp, ergründen diese Erfolgsgeschichte. Ihre Erkenntnisse sind von verblüffender Aktualität. Das "Modell Deutschland" birgt spannende Einsichten. Wie entwickelte sich das deutsche Produktionsregime im Vergleich zu anderen Staaten? Wo liegen die historischen Wurzeln des "Rheinischen Kapitalismus"? Und worin seine Stärken? Anhand von 17 historischen Fallstudien wird gezeigt, wie sich die Wirtschaft in Deutschland seit mehr als 100 Jahren erfolgreich auf den Prozess der Globalisierung einstellte und wie eine sozialstaatliche Wirtschaftsordnung sich dabei evolutionär entwickeln konnte. Mit Beiträgen von Volker Berghahn, David Gilgen, Peter Hertner, Jürgen Kocka, Andreas Leutzsch, Philip Manow, Reinhard Neebe, Satoshi Nishida, Werner Plumpe, Joachim Radkau, Alfred Reckendrees, Raymond G. Stokes, Thomas Welskopp.
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Autorenportrait
David Gilgen geb. 1970, Dr. phil., Wirtschaftshistoriker und wissenschaftlicher Assistent an der Universität Bielefeld und Lehrender an der staatlichen Universität St. Petersburg. Christopher Kopper geb. 1962, PD Dr. phil, Wirtschaftshistoriker und Privatdozent an der Universität Bielefeld. Andreas Leutzsch geb. 1975, Dr. phil., Historiker, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Schule für Historische Forschung in Bielefeld und Geschäftsführer der Forschungs- und Dokumentationsstelle Wirtschaftsregion Ostwestfalen-Lippe.