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Das Asperger-Syndrom. Pädagogische Ansätze zur Förderung der sozialen Interaktion und Kommunikation

Erschienen am 19.03.2019, 1. Auflage 2019
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783668910980
Sprache: Deutsch
Umfang: 52 S.
Format (T/L/B): 0.5 x 21 x 14.8 cm
Einband: kartoniertes Buch

Beschreibung

Bachelorarbeit aus dem Jahr 2018 im Fachbereich Psychologie - Entwicklungspsychologie, Note: 2,0, Universität Paderborn, Sprache: Deutsch, Abstract: Der Autismus an sich ist keine Hölle. Die Hölle entsteht erst durch eine Gesellschaft, die sich weigert, Menschen zu akzeptieren, die anders sind als die Norm, oder diese Menschen zur Anpassung zwingen will. Dieses Zitat von einer Asperger-Autistin veranschaulicht die heutzutage vorherrschende strikte Kategorisierung und Stigmatisierung von autistischen Menschen durch die Gesellschaft, ohne Genaueres über ihr Wesen in Erfahrung gebracht zu haben. Gerade Menschen, die nicht der gesellschaftlichen Norm entsprechen und besondere Charakteristiken aufweisen, sollten unser Interesse wecken, mehr über ihren Alltag, ihre Gefühlswelt und ihre Wahrnehmung zu erfahren. Wie fühlen und denken autistische Menschen und wie empfinden sie zwischenmenschliche Beziehungen? Für Menschen mit Autismus-Spektrum-Störungen besteht die grundlegende Schwierigkeit, soziale Signale angemessen aufzunehmen, zu verarbeiten und sie effektiv zu beantworten. Aufgrund dieser Problematik fokussiert sich die vorliegende, literaturbasierte Bachelorarbeit, um unter anderem den letztgenannten entgegenwirken zu können, auf die gezielte Förderung der sozialen Interaktion und Kommunikation von Schülern mit dem Asperger-Syndrom durch Lehrkräfte an Regelschulen mithilfe von geeigneten pädagogischen Fördermaßnahmen. Aus den Gründen, dem Inklusionsgedanken entgegenzukommen und den betroffenen Schülern Unterricht in einem anregungsreichen und fordernden [inklusiven] Lernmilieu zu ermöglichen, das sich als förderlicher für Schüler mit den Schwerpunkten Emotionale und soziale Entwicklung erweisen soll als das einer Förderschule, fokussiert sich diese Arbeit im Speziellen auf die Beschulung an Regelschulen. Im Hinblick auf den besonderen Fokus auf die Asperger-Autisten, denen nach Eckert und Volkart (2016) aktuell eine zunehmende Aufmerksamkeit und Beachtung im Fachdiskurs und in der öffentlichen Berichterstattung geschenkt wurde, lässt sich vermuten, dass die anregende Lernatmosphäre sich positiv auf die sozialen Fähigkeiten dieser Zielgruppe auswirken können.

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