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Parallelwelt 520 - Band 10 - Wünsche und Hemmungen

eBook - Der Flügelschlag des Schmetterlings, Parallelwelt 520

Erschienen am 30.06.2017, 1. Auflage 2017
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Bibliografische Daten
ISBN/EAN: 9783961270651
Sprache: Deutsch
Umfang: 71 S., 0.49 MB
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Format: PDF
DRM: Nicht vorhanden

Beschreibung

Während weit entfernt, im Off, der Chef ums Überleben der drei Männer kämpft, ahnen die nichtmal was davon, sondern genießen es, dass in der Gruppe endlich mal entspannte Friede-Freude-Eierkuchen-Stimmung herrscht.Das ist aber auch schon alles. Zu ihren Sorgen mit den Verfolgern kommt jetzt das Problem hinzu, dass ihnen die finanziellen Mittel ausgehen. Eine Geschäftsidee muss her. Reafer hat eine, wenn auch keine besonders legale.Außerdem erfährt Reafer in diesem Band endlich mehr über die Männer. Sogar Menschen aus der Vergangenheit lernt sie kennen.Umgekehrt können die drei Männer Reafers Fähigkeiten als Auto-Mechatroniker bewundern. Und ja: Das Interesse für Reafer als Frau lässt sich auch irgendwie nicht mehr wegdiskutierenDie Serie Parallelwelt 520 stellt dem vertrauten Hier und Jetzt eine irre Anderswelt gegenüber, die es vielleicht irgendwo im Multiversum gibt, oder die es hätte geben könnenEin aufregendes Wechselspiel zwischen dem Hier-und-Jetzt und dem Morgen-und-ganz-woanders

Leseprobe

Sie rollten in den Louisiana-Abend. Immer weiter Richtung Süden, dem neuen Ziel entgegen: Mexico City zweieinhalb tausend Kilometer! Die Sonne, tagsüber nichts als eine unkonkrete Lichtquelle, bekam allmählich einen sichtbaren Umriss, wurde farbig und schwoll an. Schwer und langsam sackte sie ab auf den nordwestlichen Horizont, rechts-geradeaus vor ihnen, eine gewaltige, rotglühende Scheibe im gelben Dunst, deren Widerschein sich über die steingraue Oberfläche des Meeres ergoss, wie Ströme von geschmolzenem Metall. Der zurückliegende Tag war richtig warm gewesen: eine drastische Klimawende nach all dem miesen, kalten Winterwetter von New York bis Mobile. Selbst um diese Abendzeit zeigten die Außentemperatur-Fühler des Wagens noch vierzehn Grad an. Sie befanden sich eindeutig im Süden. Das Auto der vier war der einzige bewegte Punkt in einem weiten, öden, einsamen Land. Gewächshausfarmen waren endgültig verschwunden. Keine Siedlungen. Menschenleere Natur, krank und mit gespenstischen Erscheinungsformen, überlagert von einer dumpfen, drückenden Stille."So ähnlich muss es am ersten oder zweiten, äh, Schöpfungstag ausgesehen haben!" murmelte Sirrah missbilligend vor sich hin. "Wüst und leer!" Er brauchte mal wieder dringend ein Telefon! Aber in dieser verlassenen'Urlandschaft' war es natürlich aussichtslos!Alle vier waren müde und ausgepowert. Ihre Körper klebten von Schweiß und Staub eine Mischung, die langsam antrocknete, sich in den Hautfalten festsetzte und quälend juckte. Die Augen brannten vom angestrengten Starren in das ungewohnte südliche Licht und von dem giftgetränkten Staub in der Luft. Dazu kam ihr allmählich chronisch werdendes Schlaf-Defizit: Die klammen Stunden auf der überfluteten Straße vor Mobile konnte man kaum mitrechnen, und erst recht nicht die Nacht davor, in der sie aus Atlanta geflüchtet waren. Dass sie sich richtig hatten hinlegen können, im Puff von Atlanta, das war nun schon mehr als zwei Tage her. Und seitdem nichts als Auto! Zwar konnte jeder, der nicht gerade am Steuer saß, im Prinzip die Augen zumachen... aber daraus wurde ja nie richtiger, erholsamer Schlaf an einem Stück. Dazu waren die rollenden Umstände einfach zu unruhig. Mehr als Dösen war nie drin. Sie spürten die Müdigkeit in allen Knochen! Und die nächste Möglichkeit, ein bisschen Schlaf zu tanken, war überhaupt nicht abzusehen! Sie mussten die Nacht nutzen. Jetzt, wo sie die Polizei im Genick hatten! Ein Wunder eigentlich, dass dieser Tag vorbeigegangen war, ohne dass jemand sie entdeckt hatte! Und es war wenig wahrscheinlich, dass ein solcher unglaublicher Dusel anhalten würde! Sie mussten schnellstens raus aus den NAASi!Reafer und Deane dösten auf dem Rücksitz in bleierner Bewegungslosigkeit. Die Stimmung zwischen ihnen war endlich entspannt und friedlich. Und nicht nur das... Sie hatten in den fünf Tagen, die sie sich nun kannten, schon so viel miteinander erlebt und voneinander mitgekriegt an Eigenheiten, Gewohnheiten, Vorlieben, Abneigungen... hatten, durch die Umstände gezwungen, auf so viele Konventionen und Genierlichkeiten pfeifen müssen, dass da jetzt zwischen Reafer und jedem der Männer eine Vertrautheit und Intimität war, die unter normalen Umständen höchstens nach sehr, sehr langer Zeit, wahrscheinlich sogar überhaupt nicht zustande gekommen wäre. Deane hatte in lockerer Selbstverständlichkeit seine Arme um Reafer gelegt, und sie lag ungeniert an ihn hingegossen. Und es tat verdammt gut, nach all den Aufregungen und Katastrophen jetzt einfach nur rumzuhängen und vor sich hin zu dumpfen halb bewusstes Wahrnehmen des eintönig leise summenden Antriebs und das beruhigende Wissen, dass man nicht allein war in der trostlosen Weite der Landschaft, sondern dass in unmittelbarer, heimeliger Nähe vertraute lebende Wesen um einen herum waren.Ihre Aussöhnung endgültig besiegelt hatten Reafer und Deane mit einem liebevollen, zärtlichen Kuss und einer festen, warmen Umarmung. Reafer war in Deanes Arme eingetaucht mit dem symbolhaften Gefühl, es sei die ganze Gruppe, die sie schützend umschloss diese seltsame, faszinierende Gang mit ihrem ganz besonderen'Swing', in den Reafer sich einzuklinken begann wie in einen verlorengegangen, lange vermissten, und endlich wiedergefundenen Wunschzustand.Sirrah und Rhyan hatten den jungen Freundschaftsbezeugungen interessiert und befriedigt zugesehen und waren dann gleichmütig zur Tagesordnung zurückgekehrt.

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