Beschreibung
Gefangen in der Warteschleife vor Europa das ist das Schicksal tausender junger Afrikaner, die sich jedes Jahr auf den Weg zu uns machen. Miriam Faßbender hat zwei junge Männer auf diesem Weg begleitet, sie hat unter Flüchtenden gelebt und ihren Alltag kennengelernt: das Leben in den Ghettos, willkürliche Polizeirazzien, die Suche nach Essen und nach schlecht bezahlten Jobs, um die Weiterreise zu finanzieren. Sie erzählt von ihren Erfahrungen als Europäerin unter afrikanischen Migranten, als Privilegierte unter Menschen, die ihre Freiheiten nicht haben Erfahrungen, die so persönlich wie erschreckend, so anrührend wie brenzlig, so mutmachend wie niederschmetternd sind.
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Autorenportrait
Miriam Faßbender ist Kamerafrau und Regisseurin. 2005 machte sie ihren Abschluss an der Filmhochschule FAMU in Prag, mit Gastsemestern in Paris und New York, und arbeitete anschließend als Kameraassistentin für internationale Kinofilme. "Fremd" ist ihr erster abendfüllender Dokumentarfilm, der auf der Berlinale 2014 für den Deutschen Filmpreis vornominiert wurde. Sie lebt und arbeitet in Berlin.