Beschreibung
Im Mittelpunkt des Dramas steht der Philosoph Seneca, Erzieher Neros und dessen Berater. Als Nero den Thron besteigt, muss Seneca für lange Jahre die Politik des römischen Weltreiches bestimmen, denn der Kaiser hat andere Interessen. Das verleiht ihm eine ungeheure Machtfülle, doch Seneca muss sich dabei den Zwängen der Machtausübung fügen. Neben den ungewöhnlichen Eskapaden des jugendlichen Kaisers kommt es zu mehreren Verwandtenmorden am Hof. Über diese muss Seneca im Sinne der Staatsraison ebenso hinwegsehen wie über das exzentrische Verhalten Neros. Der Kaiser überhäuft ihn dafür mit großzügigen Schenkungen, so dass er zu einem der reichsten Männer Roms wird. Das bringt Seneca den Vorwurf doppelter Moral ein, denn in seinen philosophischen Schriften preist er die Geringschätzung materiellen Reichtums. Als mit dem Prätorianerpräfekten Burrus der engste Mitstreiter Senecas stirbt, möchte dieser sich aus den poltischen Geschäften zurückziehen und seinen Reichtum dem Kaiser zurückgeben. Doch für den Kaiser ist das nicht zuletzt der öffentlichen Wirkung wegen inakzeptabel. Seneca zieht sich dennoch zurück. Wenige Jahre später gerät er in den Verdacht, an einer Verschwörung gegen Neros beteiligt zu sein. Er droht den damit verbundenen poltischen "Säuberungen" zum Opfer fallen.
Autorenportrait
Geboren wurde Martin Mylonas 1947 in Heidelberg am Neckar. Dort begann er auch mit dem Studium der Klassischen Philologie (Griechisch und Latein) sowie Germanistik. Er setzte sein Studium in Wien fort, machte aber die Examina wieder in Heidelberg und promovierte dort in Gräzistik über die Vorstellung vom Eros in der altgriechischen Literatur. Es folgte eine Referendarzeit, danach noch ein Volkswirtschaftsstudium mit dem Abschluss als Diplom-Ökonom. Doch dann zog es ihn in die Schule, wo er schon während seiner Studien hin und wieder gearbeitet hatte. Dort hat er an einem Gymnasium in der Arbeit mit jungen Menschen eine herausfordernde und erfüllende Aufgabe gefunden. Nebenbei begann er zu schreiben und hat inzwischen drei Romane verfasst: "Der Mann der nicht ankommen wollte" (2010), "Geld und die Triebe" (2012) sowie "Vergessen Sie Sokrates!" (2016), schließlich das Drama "Die Schattenseite der Macht" (2017). Es ist das Erzählen, das ihm besonderes Vergnügen bereitet.
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